Episode 9: Der Planet ohne Umwege

Nach Pelari waren Faxi, Grona, Lor-Lo und Zissa besonders aufmerksam geworden.

Sie hatten gelernt, dass etwas gleich sein konnte, ohne deshalb gerecht zu sein.

Nun wollten sie einen Planeten besuchen, der für etwas ganz anderes berühmt war.

Sivaro.

In den Reiseberichten stand:

Der effizienteste Planet des Sektors.

Faxi war sofort begeistert.

„Effizient klingt schnell.“

Lor-Lo sah ihn an.

„Das ist kein ausreichender Grund für eine Reise.“

„Doch.“

Zissa las weiter.

„Keine Wartezeiten. Keine unnötigen Wege. Keine Verspätungen.“

„Keine Verspätungen?“, fragte Lor-Lo.

„Keine.“

Lor-Lo setzte sich gerader hin.

„Das klingt wiederum sehr vernünftig.“

Grona fand noch einen Satz.

„Auf Sivaro wird fast alles berechnet und optimiert.“

Sie legte das Informationsblatt auf den Tisch.

„Ich bin neugierig.“

„Worauf?“, fragte Zissa.

„Darauf, was passiert, wenn man etwas optimiert, das sich vielleicht gar nicht optimieren lässt.“

Faxi grinste.

„Du suchst schon wieder nach Problemen.“

„Nein.“

Grona lächelte.

„Aber Probleme finden uns erstaunlich oft.“


Willkommen. Bitte weitergehen.

Schon der Raumhafen von Sivaro war beeindruckend.

Kaum hatten die vier ihr Schiff verlassen, öffnete sich vor ihnen eine Tür.

Eine freundliche Stimme ertönte:

„Willkommen, Besuchergruppe 417. Bitte folgen Sie der blauen Linie.“

Auf dem Boden leuchtete tatsächlich eine blaue Linie auf.

„Praktisch“, sagte Lor-Lo.

Sie folgten ihr.

Nach zwanzig Schritten öffnete sich die nächste Tür.

„Transport zum Gästezentrum in zwölf Sekunden.“

Ein kleiner Wagen glitt heran.

Sie stiegen ein.

Der Wagen fuhr los.

Nach genau zwölf Sekunden hielt er.

„Beeindruckend“, sagte Faxi.

„Sehr“, meinte Zissa.

Die Tür zum Gästezentrum öffnete sich.

Eine Sivari trat ihnen entgegen.

Sie war groß, schlank und trug ein silbergraues Gewand.

„Willkommen. Ich bin Enara. Für Ihren Aufenthalt wurden sämtliche Wege, Mahlzeiten und Aktivitäten bereits optimal geordnet.“

Lor-Lo lächelte.

„Das klingt ausgezeichnet.“

Enara hielt ihm ein kleines Armband hin.

„Ihr persönlicher Tagesplan.“

Lor-Lo sah darauf.

14.02 Uhr – Begrüßung beendet14.03 Uhr – Weg zum Aussichtspunkt14.11 Uhr – Aussicht14.17 Uhr – Weiterreise

Lor-Lo blinzelte.

„Sechs Minuten Aussicht?“

„Sechs Minuten und dreißig Sekunden“, erklärte Enara.

„Das reicht im Durchschnitt vollständig.“

Faxi prustete los.


Bitte nicht stehen bleiben

Der erste Weg führte durch eine wunderschöne Stadt.

Die Gebäude waren hell und elegant. Zwischen ihnen wuchsen Bäume, unter denen kleine Wasserläufe plätscherten.

Zissa blieb stehen.

„Schaut!“

In einem Baum saßen winzige blaue Tiere mit langen Schwänzen.

Sofort vibrierte ihr Armband.

BITTE WEITERGEHEN.UNGEPLANTER HALT.

Zissa sah verblüfft darauf.

„Ich will doch nur schauen.“

Enara blieb ebenfalls stehen.

„Diese Tiere sind in Ihrem Programm nicht vorgesehen.“

„Aber sie sitzen gerade hier.“

„Das stimmt.“

„Dann können wir sie doch ansehen.“

Enara wirkte unsicher.

„Dadurch verschiebt sich Punkt 4.“

„Um wie viel?“, fragte Faxi.

Enara rechnete.

„Möglicherweise 46 Sekunden.“

Faxi sah zu Lor-Lo.

„Überleben wir das?“

Lor-Lo dachte kurz nach.

„Vermutlich.“

Also sahen sie den Tieren zu.

Eines sprang von einem Ast auf den nächsten, verfehlte ihn beinahe und hing plötzlich nur noch mit dem Schwanz fest.

Zissa lachte.

Grona ebenfalls.

Sogar Enara lächelte.

Dann piepsten sämtliche Armbänder.

ZEITABWEICHUNG: 58 SEKUNDEN.

Enaras Lächeln verschwand sofort.

„Wir müssen weiter.“


Das optimale Mittagessen

Zum Mittagessen kamen sie in einen hellen Speisesaal.

Vor jedem Platz stand bereits eine Schale.

Faxi sah hinein.

„Was ist das?“

„Eine vollständige Mahlzeit“, erklärte Enara.

„Aber was genau?“

„Ihre individuell berechnete Nährstoffkombination.“

Lor-Lo probierte einen Löffel.

Er kaute.

Dann noch einen.

„Es schmeckt nach …“

Er dachte nach.

„… vernünftig.“

Zissa kostete.

„Das ist keine Geschmacksrichtung.“

„Doch. Hier schon.“

Grona sah sich um.

An allen Tischen aßen die Sivari ruhig aus ähnlichen Schalen.

„Kocht ihr nie einfach etwas, weil ihr Lust darauf habt?“

Enara runzelte die Stirn.

„Natürlich berücksichtigen wir Vorlieben.“

„Also könnte ich heute etwas anderes bekommen?“

„Warum?“

„Weil ich vielleicht darauf Lust hätte.“

Enara sah sie an, als hätte Grona gerade gefragt, ob man aus Spaß rückwärts essen könne.

„Ihre Mahlzeit ist bereits optimal.“

Lor-Lo legte den Löffel hin.

„Optimal und gut sind offenbar nicht immer dasselbe.“

Faxi grinste.

„Das möchte ich schriftlich.“


Der direkte Weg

Am Nachmittag sollten sie einen berühmten Garten besuchen.

„Das wird dir gefallen“, sagte Zissa zu Grona.

Enara führte sie zu einem glatten Weg.

Er verlief schnurgerade.

Links sahen sie Blumenwiesen.

Rechts einen kleinen Bach.

Weiter hinten führte ein schmaler Pfad unter Bäumen entlang.

Grona blieb stehen.

„Geht dieser Weg auch zum Garten?“

Enara sah hinüber.

„Ja.“

„Dann gehen wir dort.“

„Das wäre nicht sinnvoll.“

„Warum?“

„Der direkte Weg benötigt neun Minuten.“

„Und der andere?“

„Einundzwanzig.“

Faxi sah zu dem schmalen Pfad.

„Was ist dort?“

„Nichts Notwendiges.“

Das machte Faxi sofort neugierig.

„Dann gehen wir genau dort.“

Enara seufzte.


Das Unnötige

Der schmale Weg führte zuerst durch hohes Gras.

Dann unter alten Bäumen hindurch.

Ein kleiner Bach kreuzte den Weg, und sie mussten über flache Steine springen.

Faxi war sofort begeistert.

Lor-Lo weniger.

„Ein Geländer wäre hier nicht schlecht.“

Hinter dem Bach fanden sie eine Wiese.

Darauf standen seltsame runde Pflanzen, deren Samen im Wind kleine Töne erzeugten.

Grona blieb stehen.

„Hört ihr das?“

Es klang wie ein ganz leises Glockenspiel.

Zissa setzte sich ins Gras.

„Das hätten wir auf dem direkten Weg nicht gehört.“

Ein Stück weiter entdeckte Faxi eine kleine Holzbrücke.

Unter ihr saßen zwei Sivari-Kinder und ließen Blätter auf dem Wasser schwimmen.

„Was macht ihr?“, fragte er.

„Ein Rennen.“

„Wer gewinnt?“

„Das langsamste Blatt.“

Faxi starrte sie an.

„Wie kann das langsamste gewinnen?“

Das größere Kind grinste.

„Weil es am längsten zu sehen ist.“

Faxi sagte eine Weile nichts.

Dann setzte er sich zu ihnen.


Enara wird nervös

Nach zehn Minuten saßen alle vier am Bach.

Enara stand daneben.

„Wir sind jetzt erheblich hinter dem Plan.“

Lor-Lo sah auf sein Armband.

„Wie erheblich?“

„Siebzehn Minuten.“

„Oh.“

Enara nickte ernst.

„Genau.“

Lor-Lo sah wieder auf das Wasser.

„Ich glaube, ich kann damit leben.“

Enara setzte sich nicht.

Dann trieb ein besonders großes Blatt vorbei.

Faxi rief:

„Das gewinnt bestimmt!“

Zissa widersprach.

„Nein, das kleine dort ist langsamer.“

Grona beobachtete Enara.

„Willst du nicht mitmachen?“

„Ich habe keinen freien Programmpunkt.“

„Du stehst aber ohnehin hier.“

Enara sah auf ihr Armband.

Dann auf den Bach.

Dann wieder auf ihr Armband.

Schließlich setzte sie sich.

„Nur kurz.“

Fünf Minuten später feuerte sie ein winziges gelbes Blatt an.


Wo sind eigentlich alle?

Am Abend gingen sie durch ein Wohnviertel.

Alles war ruhig.

Sehr ruhig.

„Wo treffen sich die Leute hier?“, fragte Lor-Lo.

„Wofür?“, fragte Enara.

„Zum Reden.“

„Kommunikation findet selbstverständlich statt.“

„Nein. Ich meine einfach so.“

Enara dachte nach.

„Ungeplante Gespräche sind schwierig.“

„Warum?“

„Sie unterbrechen Abläufe.“

Zissa sah in die Fenster.

Viele Sivari saßen allein oder zu zweit vor leuchtenden Tafeln.

„Gibt es Plätze, wo man einfach hingeht und jemanden trifft?“

„Früher.“

„Und heute?“

„Die wurden kaum effizient genutzt.“

Lor-Lo blieb stehen.

„Was heißt das?“

„Manche saßen dort lange, ohne etwas zu erledigen.“

Lor-Lo wurde sehr still.

Faxi kannte diesen Gesichtsausdruck inzwischen.

„Sag es.“

Lor-Lo holte tief Luft.

Sitzen und miteinander reden ist bereits etwas.


Der alte Platz

Enara führte sie schließlich zu einem kleinen Platz am Rand des Viertels.

Dort standen noch einige alte Bänke.

In der Mitte wuchs ein großer Baum.

„Warum ist dieser Platz noch da?“, fragte Grona.

„Er soll nächstes Jahr umgebaut werden.“

„Zu was?“

„Zu einem schnellen Durchgang.“

Lor-Lo sah entsetzt aus.

Auf einer Bank saß ein sehr alter Sivari.

Er winkte ihnen zu.

„Besucher?“

„Ja“, sagte Zissa.

„Setzt euch.“

Enara sah automatisch auf ihr Armband.

Dann hielt sie inne.

Und setzte sich.

Der alte Sivari hieß Ravan.

Er erzählte ihnen, dass der Platz früher jeden Abend voll gewesen sei.

Kinder hätten gespielt.

Erwachsene hätten erzählt.

Jemand habe Musik gemacht.

Manchmal habe niemand etwas Besonderes getan.

„Und warum wurde das weniger?“, fragte Faxi.

Ravan zuckte mit den Schultern.

„Alles bekam seinen Termin.“

„Auch Freunde?“, fragte Zissa.

„Manchmal.“

„Und wenn man einfach jemanden sehen wollte?“

Ravan lächelte traurig.

„Dann musste man zuerst einen freien Zeitraum finden.“


Eine völlig unproduktive Stunde

Faxi sah zu den anderen.

„Wir machen jetzt etwas.“

Enara erschrak.

„Was?“

„Nichts.“

„Wie bitte?“

„Eine Stunde lang.“

Lor-Lo strahlte.

„Endlich eine Aktivität nach meinem Geschmack.“

Sie beschlossen, einfach auf dem alten Platz zu bleiben.

Ohne Programm.

Ohne Ziel.

Ohne Aufgabe.

Zuerst geschah tatsächlich nichts.

Dann kamen die beiden Kinder vom Bach vorbei.

Sie setzten sich dazu.

Ein anderer Sivari blieb stehen.

„Was macht ihr?“

„Nichts“, sagte Zissa.

„Darf ich mitmachen?“

„Natürlich.“

Bald kamen weitere.

Jemand brachte Früchte.

Ein Kind begann ein Ballspiel.

Ravan holte aus seinem Haus ein altes Saiteninstrument.

Grona entdeckte Blätter, die beim Aneinanderreiben raschelten.

Faxi spielte seine Flöte.

Zissa sang.

Lor-Lo setzte mit seiner tiefen Stimme ein.

Und plötzlich war der Platz voller Menschen.

Enara saß mitten unter ihnen.

Ihr Armband piepste.

MEHRERE TERMINE VERPASST.

Sie nahm es ab.

Legte es neben sich.

Und spielte weiter.


Am nächsten Morgen

Als die vier abreisen wollten, kam Enara zum Raumhafen.

Sie trug noch immer ihr Armband.

Aber diesmal war es ausgeschaltet.

„Ich habe gestern etwas Merkwürdiges festgestellt“, sagte sie.

„Was?“, fragte Grona.

Enara sah auf das ausgeschaltete Armband in ihrer Hand.

„Ich habe gestern etwas Merkwürdiges festgestellt.“

„Was?“, fragte Grona.

Enara dachte kurz nach.

„Eine Stunde lang ist fast nichts nach Plan gelaufen.“

Faxi grinste.

„Das haben wir bemerkt.“

„Und trotzdem ist nichts zusammengebrochen.“

Lor-Lo nickte.

„Auch das haben wir bemerkt.“

Enara lächelte.

„Im Gegenteil. Ich habe mit Menschen gesprochen, mit denen ich seit Monaten nur Nachrichten ausgetauscht habe. Ich habe Musik gemacht. Ich habe gelacht. Und ich wusste vorher bei nichts davon, dass es passieren würde.“

Zissa sah sie an.

„War das schlimm?“

„Nein.“

Enara schüttelte langsam den Kopf.

„Es war schön.“

Dann fügte sie hinzu:

„Und völlig ineffizient.“

Lor-Lo legte feierlich eine Hand auf die Brust.

„Willkommen im Leben.“

Faxi prustete los.


Ein neuer Programmpunkt

Enara führte sie noch einmal zu dem alten Platz.

Dort war bereits einiges anders.

Die Bänke standen noch.

Der Baum natürlich auch.

Und an einer kleinen Tafel hing ein neuer Zettel.

Darauf stand:

FREIE ZEITOHNE VORGEGEBENEN ZWECK

Faxi las es zweimal.

„Ihr habt das Nichtstun jetzt tatsächlich eingeplant.“

Enara wurde ein wenig verlegen.

„Für den Anfang.“

Zissa lachte.

„Das ist sehr sivarisch.“

„Wir können nicht alles auf einmal ändern.“

Lor-Lo nickte.

„Das wäre vermutlich auch ineffizient.“

Enara sah ihn an.

Dann lachte sie.

„Vielleicht.“


Was bleibt, wenn man alles abkürzt?

Ravan kam langsam über den Platz.

„Ihr reist schon ab?“

„Leider“, sagte Grona.

Ravan setzte sich auf die Bank unter dem Baum.

„Dann nehmt etwas mit.“

„Was?“, fragte Faxi.

Ravan zeigte auf den schmalen Weg, der zwischen den Häusern verschwand.

„Nicht jeder Umweg ist ein Fehler.“

Dann zeigte er auf den Platz.

„Nicht jede Pause ist verlorene Zeit.“

Und schließlich auf die vier Freunde.

„Und nicht jedes Treffen braucht einen Zweck.“

Lor-Lo nickte sehr ernst.

„Das werde ich mir merken.“

Faxi sah ihn an.

„Ausgerechnet du?“

„Ich war dieser Erkenntnis schon immer besonders nahe.“


Der längere Weg zum Raumhafen

Enara wollte die vier auf dem kürzesten Weg zum Raumhafen bringen.

Dann blieb sie stehen.

„Oder …“

Faxi wurde aufmerksam.

„Oder?“

„Es gibt noch einen anderen Weg.“

„Wie lange dauert er?“, fragte Lor-Lo.

Enara sah auf ihr Armband.

Dann legte sie es wieder weg.

„Etwas länger.“

Faxi grinste.

„Perfekt.“

Der Weg führte am Bach entlang.

Vorbei an den klingenden Pflanzen.

Über die kleine Holzbrücke.

Die beiden Kinder waren wieder dort.

„Blattrennen?“, rief eines.

Zissa blieb sofort stehen.

Enara ebenfalls.

Niemand sah auf die Uhr.

Sie warteten, bis drei Blätter unter der Brücke hindurchgetrieben waren.

Das langsamste gewann.

Natürlich.


Auf dem Rückflug

Als Sivaro hinter ihnen kleiner wurde, lehnte sich Lor-Lo zurück.

„Ich muss zugeben: Am Anfang hat mir dieser Planet sehr gefallen.“

„Wegen der Pünktlichkeit“, sagte Zissa.

„Unter anderem.“

„Und jetzt?“, fragte Grona.

Lor-Lo dachte nach.

„Jetzt gefällt er mir vielleicht noch besser.“

Faxi sah überrascht zu ihm.

„Warum?“

„Weil ich glaube, dass die Sivari etwas verstanden haben.“

„Was?“

Lor-Lo lächelte.

„Dass ein gutes Leben nicht nur aus Dingen besteht, die man messen kann.“

Grona nickte.

„Manches braucht Zeit.“

Zissa ergänzte:

„Manches passiert nur zufällig.“

Faxi sah aus dem Fenster.

„Und manches findet man nur, wenn man nicht den kürzesten Weg nimmt.“

Eine Weile war es still.

Dann sagte Lor-Lo:

„Aber pünktlich sein ist trotzdem angenehm.“

„Natürlich“, sagte Zissa.

„Wir wollen ja nicht alles abschaffen.“


Und so nahmen Faxi, Grona, Lor-Lo und Zissa von Sivaro eine weitere Erkenntnis mit:

Nicht alles, was schneller ist, ist deshalb besser.

Zeit kann gespart werden.

Aber sie kann auch gefüllt werden.

Mit Staunen.

Mit Gesprächen.

Mit Spielen.

Mit Musik.

Mit Umwegen.

Und manchmal gerade mit Dingen, die auf keinem Plan stehen.

Denn vielleicht ist nicht jede Minute dazu da, etwas zu erledigen.

Manche Minuten sind einfach dazu da, gelebt zu werden.